

Die Resonanz übertraf die Erwartungen der Veranstalter bei weitem. Das Angebot wurde reichlich genutzt und die Besucher hatten viele Fragen, die von der Archäologin Franka Schwellnus - im Rahmen der bisherigen Forschungsergebnisse - gerne beantwortet wurden.
Für die "Baustellenverpflegung" hatte die Metzgerei Eisenmenger gesorgt.
"Bei Suche nach Stadttor von Mauerresten überrascht"

Inzwischen ist die Baustelle in der Untertorstraße zu einer richtigen Attraktion für die Besucher der Hungener Innenstadt geworden - den ganzen Tag über finden sich hier immer wieder kleine Gruppen ein, die staunend interessiert auf die historischen Überreste des mittelalterlichen 'Houngen' blicken.
Das Besondere für die Besucher: Die Grabungsleiterin Katharina Mohnike und ihr Team sind immer gerne bereit, ausführlich Auskunft auf alle neugierigen Fragen zu geben und die Funde zu erläutern.
"Fundament und Sockel des Untertors freigelegt"
"Hungener waren sparsame Leute"

Nicht nur durch ihr Mitwirken bei der Gestaltung des 1. Hungener Baustellenfestes, sondern auch mit einer Spende in Höhe von 150 Euro an den Hungener Stadtmarketing Verein, die sie am Sonntag der Organisatorin der Veranstaltung, Manuela Giorgis, überreichten, signalisierten die türkischen Mitbewohnerinnen ihre Zugehörigkeit zur Stadt Hungen, die für viele von Ihnen schon seit Jahrzehnten zur Wahlheimat geworden ist.
Neben Ihren Ständen mit Köstlichkeiten der türkischen Küche hatten sie eine Volkstanzgruppe eingeladen, die mit traditionellen Tänzen von der Schwarzmeerküste und aus anderen Regionen der Türkei einen Eindruck ihrer Kultur vermittelten und mit begeistertem Applaus dafür belohnt wurden.
"Hungen kann man weder umfahren noch umgehen"
Lesen Sie hier den vollständigen Bericht vom 1.8.09 im Gießener Anzeiger:
"Schreckgespenst Baustelle muss eigentlich gar keines sein"
Hier finden Sie die ausführliche Berichterstattung der lokalen Tagespresse:
Gießener Allgemeine: "Startschuss für 16 Monate Baustelle"
Gießener Anzeiger: "In Hungen weht richtig frischer Wind"
Aufgrund der ausgegrabenen massiven Mauern, die eine ähnliche Stärke wie die der ein ganzes Stück weiter verlaufenden Stadtmauer haben, wurde die Vermutung geäußert, es könne sich hierbei um eine Art vorgelagertem Wachturm handeln.
